Liebe Eltern, wer von uns kennt das nicht? Unsere Kleinen sprühen nur so vor Energie und suchen ständig nach neuen Herausforderungen! Kendo, diese faszinierende japanische Kampfkunst, bietet nicht nur eine tolle Möglichkeit, sich auszupowern, sondern fördert auch Disziplin und Konzentration.

Aber bevor Ihr kleiner Samurai in die Welt des Kendō eintauchen kann, steht oft die Frage nach der richtigen Ausrüstung im Raum. Ich habe selbst erlebt, wie wichtig es ist, von Anfang an auf Qualität und Passform zu achten, damit der Spaß nicht zu kurz kommt und die Sicherheit immer gewährleistet ist.
Glaubt mir, die Wahl der passenden Ausrüstung macht einen riesigen Unterschied für das gesamte Trainingserlebnis. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, worauf Sie achten sollten, damit Ihr kleiner Champion bestens ausgerüstet ist!
Die erste Rüstung: Was wirklich zählt
Ach, ich erinnere mich noch gut an den Moment, als mein eigenes Kind das erste Mal in die Kendo-Halle kam. Voller Eifer, aber auch mit einer gewissen Unsicherheit, was da alles auf uns zukommen würde. Eine der größten Fragen, die mir damals durch den Kopf ging, war die nach der Ausrüstung. Es ist ja nicht nur das Bogu, diese beeindruckende Schutzkleidung, die man so oft auf Bildern sieht. Nein, es fängt viel kleiner an und jedes Teil hat seinen ganz eigenen Zweck und Einfluss auf das Training. Ich habe schnell gelernt, dass es nicht darum geht, das Teuerste zu kaufen, sondern das Richtige – etwas, das passt, schützt und vor allem Spaß macht! Viele Eltern neigen dazu, zu Beginn zu viel Geld auszugeben oder umgekehrt, zu stark zu sparen und dann doppelt kaufen zu müssen. Mein Rat aus Erfahrung: Konzentriert euch zuerst auf die Grundausstattung und achtet auf Qualität bei den wichtigsten Teilen, die direkt mit der Sicherheit und dem Komfort eures Kindes zu tun haben. Denkt immer daran, dass eine gut sitzende Ausrüstung nicht nur Verletzungen vorbeugt, sondern auch die Motivation eures kleinen Kämpfers enorm steigern kann. Wer sich unwohl fühlt oder Schmerzen hat, wird schnell die Lust verlieren, und das wollen wir doch alle vermeiden, oder?
Der Hakama und Keikogi: Die Basis jedes Kendoka
Bevor es überhaupt an die “richtige” Rüstung geht, braucht euer Kind den Keikogi, das ist die obere Jacke, und den Hakama, den weiten Hosenrock. Für mich war das damals eine kleine Offenbarung, wie stilvoll und traditionell diese Kleidung aussieht, selbst bei den Kleinsten. Bei der Auswahl ist es super wichtig, dass Keikogi und Hakama nicht nur gut aussehen, sondern auch bequem sind und die Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Ich habe selbst erlebt, wie frustrierend es ist, wenn der Hakama beim Bewegen verrutscht oder der Keikogi zu eng ist. Das lenkt vom Training ab und mindert die Konzentration. Achtet auf atmungsaktive Materialien, die auch nach vielen Waschgängen ihre Form behalten. Baumwolle oder Mischgewebe sind hier oft die beste Wahl. Und ein kleiner Tipp aus der Praxis: Kauft den Hakama lieber eine Nummer größer, denn die Kleinen wachsen so schnell! Es ist besser, wenn er am Anfang etwas lang ist und noch Spielraum bietet, als wenn er nach ein paar Monaten schon wieder zu klein ist und ihr gleich wieder etwas Neues kaufen müsst. Die Farbwahl ist meistens auf Dunkelblau oder Schwarz beschränkt, was der Tradition und dem Respekt vor der Kampfkunst geschuldet ist.
Shinai und Bokken: Die ersten “Waffen” sicher wählen
Das Shinai ist das Bambusschwert, mit dem im Kendo trainiert wird, und das Bokken ist das Holzschwert für Kata-Übungen. Hier kommt es wirklich auf die richtige Größe und das Gewicht an. Ich habe am Anfang ein zu schweres Shinai gekauft und mein Kind hatte Mühe, es richtig zu führen, was schnell zu Frustration führte. Es gibt spezifische Größenempfehlungen für Kinder, die sich nach Alter und Körpergröße richten. Ein zu großes oder zu schweres Shinai kann nicht nur das Training erschweren, sondern auch zu einer falschen Technikführung führen oder im schlimmsten Fall sogar kleine Verletzungen verursachen. Deshalb mein Appell: Lasst euch im Fachhandel oder von den Trainern beraten! Die wissen genau, welche Größe und welches Gewicht für den Anfang ideal sind. Das Bokken wird in der Regel erst später benötigt, aber auch hier gilt: auf gute Verarbeitung achten. Ein gesplittertes Bokken kann gefährlich sein. Ich persönlich finde es beruhigend zu wissen, dass mein Kind mit sicherem und altersgerechtem Equipment trainiert, und ich bin mir sicher, das geht euch nicht anders.
Die Bogu-Rüstung: Schutz, der sitzt
Das Bogu, die eigentliche Schutzausrüstung, ist das Herzstück der Kendo-Ausrüstung und ohne Zweifel die größte Investition. Es besteht aus dem Men (Helm), den Kote (Handschuhen), dem Do (Brustpanzer) und dem Tare (Hüftschutz). Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als wir das erste Bogu für mein Kind ausgesucht haben. Es war wie eine kleine Zeremonie! Und ich kann euch sagen, die Passform ist hier absolut entscheidend. Ein schlecht sitzender Men kann drücken, die Sicht behindern und Kopfschmerzen verursachen, während zu große Kote die Beweglichkeit einschränken und Blasen hervorrufen können. Es ist kein Geheimnis, dass Kinder schnell wachsen, aber bei der Bogu-Rüstung sollte man nicht unbedingt “auf Zuwachs” kaufen. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, ein gebrauchtes Bogu zu finden, das noch gut in Schuss ist und eine hervorragende Option für den Einstieg darstellt, um die Kosten etwas zu minimieren. Ich habe selbst schon mit dem Gedanken gespielt, als mein Kind aus dem ersten Bogu herausgewachsen ist, und kann bestätigen, dass es auf dem Gebrauchtmarkt oft echte Schätze zu finden gibt, die noch viele Jahre gute Dienste leisten können.
Der Men: Helm für Kopf und Geist
Der Men ist der Helm und schützt Kopf, Gesicht und Hals. Er ist wohl das markanteste Teil der Kendo-Rüstung. Für Kinder ist es besonders wichtig, dass der Men gut sitzt, ohne zu verrutschen oder unangenehm zu drücken. Ich habe festgestellt, dass viele Kinder am Anfang ein wenig Angst oder Unbehagen beim Tragen des Men haben, weil er ungewohnt ist und die Sicht sowie das Hörvermögen etwas einschränkt. Hier hilft nur Geduld und eine gute Passform. Sprecht mit den Trainern, lasst das Kind den Men im Laden anprobieren und bewegt den Kopf hin und her. Die Gitterstäbe sollten das Sichtfeld nicht zu stark einschränken und genügend Abstand zum Gesicht haben, um Schläge abzufedern, aber nicht so viel, dass der Kopf darin hin- und herwackelt. Manche Hersteller bieten spezielle Kinder-Men an, die leichter sind und eine kindgerechtere Polsterung haben. Das war für uns eine echte Erleichterung, denn mein Kind hat sich darin viel schneller wohlgefühlt und konnte sich besser auf das Training konzentrieren, anstatt ständig am Helm herumzuzupfen. Der Men wird durch lange Bänder am Kopf fixiert, und das richtige Binden will gelernt sein.
Kote, Do und Tare: Schutz für Hände, Rumpf und Hüfte
Die Kote sind die Handschuhe und schützen die Hände und Unterarme. Auch hier ist die Passform entscheidend. Zu große Kote machen es schwer, das Shinai richtig zu halten, während zu enge Kote Blasen und Schmerzen verursachen können. Ich habe gelernt, dass die Finger in den Kote noch ausreichend Platz haben sollten, um das Shinai locker greifen zu können, ohne dass es an den Spitzen oder Seiten drückt. Das Do ist der Brustpanzer, der den Rumpf schützt. Er sollte fest sitzen, aber nicht einengen. Viele Kinder-Dos sind aus leichteren Materialien gefertigt, um das Gewicht zu reduzieren. Ich war erstaunt, wie robust die auch in kleineren Größen sind. Das Tare ist der Hüftschutz, der aus mehreren, oft fünf, flexiblen Platten besteht. Es schützt die Hüften und den Unterbauch. Das Tare ist in der Regel nicht so passformkritisch wie der Men oder die Kote, aber auch hier gilt: Es sollte nicht zu groß sein, damit es nicht beim Laufen stört oder verrutscht. Ich habe immer darauf geachtet, dass die Platten des Tare flexibel genug sind, damit sich mein Kind gut bewegen kann und nicht in seinen Bewegungen eingeschränkt wird.
Pflege leicht gemacht: So bleibt die Ausrüstung lange fit
Ein oft unterschätzter Aspekt bei der Kendo-Ausrüstung ist die Pflege. Ich muss zugeben, am Anfang war ich etwas überfordert mit all den Teilen und wie man sie richtig sauber hält. Aber ich habe schnell gelernt, dass eine gute Pflege nicht nur die Lebensdauer der Ausrüstung verlängert, sondern auch für Hygiene und Wohlbefinden sorgt. Kendo ist nun mal eine schweißtreibende Sportart, und gerade bei Kindern sammeln sich schnell Gerüche und Bakterien an. Denkt daran, dass ein gut gepflegtes Bogu auch den Wiederverkaufswert erhöht, falls euer Kind doch irgendwann eine größere Rüstung braucht oder sich für eine andere Sportart entscheidet. Ich habe mir angewöhnt, die Ausrüstung nach jedem Training gut zu lüften und regelmäßig zu reinigen. Es ist ein kleiner Aufwand, der sich aber definitiv auszahlt und unangenehme Überraschungen vermeidet, wenn die Rüstung beim nächsten Training wieder gebraucht wird. Und mal ehrlich, wer möchte schon in eine muffige oder unhygienische Rüstung schlüpfen? Ich ganz bestimmt nicht!
Regelmäßiges Lüften und Trocknen: Der A und O der Hygiene
Das Wichtigste nach jedem Training ist, die Ausrüstung gut zu lüften und trocknen zu lassen. Feuchtigkeit ist der größte Feind und führt schnell zu unangenehmen Gerüchen und Schimmelbildung. Ich habe mir angewöhnt, den Men, die Kote und den Do nach dem Training sofort aus der Tasche zu nehmen und an einem luftigen Ort aufzuhängen oder auszubreiten. Es gibt spezielle Gestelle für den Men oder einfach einen stabilen Kleiderbügel. Die Kote drehe ich oft auf links, damit auch die Innenseite gut trocknen kann. Für das Shinai ist es wichtig, es nach dem Gebrauch abzuwischen und die einzelnen Bambusteile regelmäßig zu kontrollieren. Mein Tipp: Ein kleiner Ventilator kann Wunder wirken, wenn es schnell gehen muss oder die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Ausrüstung erholt, wenn sie gut belüftet wird. Das hat nicht nur meinem Kind, sondern auch mir selbst das Leben erleichtert, weil wir uns keine Gedanken über muffige Gerüche machen mussten, die sich in der ganzen Wohnung ausbreiten könnten.
Reinigung und Wartung: Kleinere Handgriffe mit großer Wirkung
Neben dem regelmäßigen Lüften ist auch die gelegentliche Reinigung wichtig. Für den Men gibt es spezielle Sprays, die desinfizierend wirken und Gerüche neutralisieren. Die Stoffteile des Men können vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Die Kote sollten ebenfalls regelmäßig von innen gereinigt werden, zum Beispiel mit einem feuchten Tuch und etwas milder Seife, und anschließend gut getrocknet werden. Achtet aber darauf, dass die Kote nicht durchnässt werden, da das Leder darunter leiden könnte. Das Do lässt sich in der Regel einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Und vergesst nicht das Shinai! Die Bambuslamellen sollten regelmäßig auf Risse oder Splitter überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Ich habe gelernt, dass es auch spezielles Öl gibt, um die Bambusteile geschmeidig zu halten. Diese kleinen Wartungsarbeiten mag man vielleicht als lästig empfinden, aber sie tragen maßgeblich zur Sicherheit und Langlebigkeit der Ausrüstung bei. Und es ist doch viel schöner, wenn die Ausrüstung immer sauber und einsatzbereit ist, oder?
Die Kosten im Blick: Budgetfreundlich starten
Als Elternteil weiß man ja, dass Hobbys ins Geld gehen können, und Kendo ist da keine Ausnahme. Die Anschaffung einer kompletten Bogu-Rüstung kann durchaus ins Gewicht fallen, und da fragt man sich natürlich, wie man das am besten stemmt, ohne gleich ein Vermögen auszugeben. Ich habe selbst recherchiert und verglichen, um die beste Balance zwischen Qualität und Preis zu finden. Es gibt tatsächlich viele Wege, die Kosten im Griff zu behalten, besonders am Anfang, wenn man noch nicht sicher ist, ob Kendo die richtige Sportart für das Kind ist. Man muss nicht unbedingt gleich die teuerste Profi-Ausrüstung kaufen. Für den Einstieg gibt es gute und preiswerte Alternativen, die vollkommen ausreichend sind und den gleichen Schutz bieten. Es lohnt sich immer, verschiedene Optionen abzuwägen und sich nicht vom ersten Angebot blenden zu lassen. Denkt daran, dass es wichtig ist, dass die Ausrüstung sicher und funktional ist, aber das bedeutet nicht, dass sie auch die teuerste sein muss. Ich habe festgestellt, dass eine kluge Investition am Anfang viel Ärger und unnötige Ausgaben später ersparen kann.
Gebrauchte Ausrüstung und Starter-Sets: Klug sparen
Ein absoluter Geheimtipp, den ich nur wärmstens empfehlen kann, ist der Kauf von gebrauchter Ausrüstung. Gerade bei Kinder-Bogu gibt es oft hervorragend erhaltene Stücke, da die Kinder so schnell herauswachsen und die Rüstungen oft nur kurze Zeit genutzt werden. Viele Vereine oder auch Online-Plattformen bieten gebrauchte Bogu-Rüstungen an. Ich habe selbst schon für mein Kind ein gebrauchtes Bogu erstanden und war wirklich überrascht von der guten Qualität zu einem Bruchteil des Neupreises. Man muss nur ein bisschen Geduld haben und vielleicht ein paar Angebote vergleichen. Eine weitere gute Option sind Starter-Sets, die viele Händler anbieten. Diese Pakete enthalten oft die komplette Grundausstattung zu einem vergünstigten Preis, manchmal sogar mit Keikogi und Hakama. Das ist eine super Möglichkeit, um kostengünstig in den Sport einzusteigen und alle wichtigen Teile auf einmal zu bekommen. Ich finde, das gibt einem als Elternteil ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man qualitativ hochwertige Ausrüstung bekommt, ohne das Budget zu sprengen. Fragt auch im Verein nach, ob es eine „Börse“ gibt, wo gebrauchte Ausrüstung getauscht oder verkauft wird.
Langfristige Investition und Budgetplanung
Auch wenn man am Anfang vielleicht sparen möchte, ist es wichtig, die Kendo-Ausrüstung als eine langfristige Investition zu sehen. Gerade bei wichtigen Teilen wie dem Men oder den Kote, die direkt den Körper schützen, kann es sich lohnen, etwas mehr in Qualität zu investieren, um Langlebigkeit und besten Schutz zu gewährleisten. Ein hochwertiger Men hält oft mehrere Jahre und kann bei guter Pflege sogar von einem Geschwisterkind übernommen werden. Ich habe gelernt, dass es nicht nur um den Anschaffungspreis geht, sondern auch um die Folgekosten für Reparaturen oder Ersatzteile. Ein gut verarbeitetes Shinai mag anfangs etwas teurer sein, muss aber vielleicht seltener ersetzt werden als ein sehr günstiges Modell. Es kann auch hilfreich sein, ein kleines Budget für Kendo-Zubehör und -Wartung einzuplanen, wie zum Beispiel für Shinai-Ersatzteile oder Reinigungssprays. Ich habe mir angewöhnt, eine kleine Rücklage für solche Dinge zu bilden, so gibt es keine bösen Überraschungen. Sprecht auch mit anderen Eltern im Verein, die haben oft wertvolle Tipps und können Empfehlungen für gute und preiswerte Quellen geben.
| Ausrüstungsteil | Wichtigkeit für Kinder | Durchschnittliche Kosten (neu) | Pflegehinweis |
|---|---|---|---|
| Keikogi & Hakama | Sehr hoch (Komfort, Bewegungsfreiheit) | 50 – 150 EUR | Regelmäßig waschen, an der Luft trocknen |
| Shinai (Bambusschwert) | Sehr hoch (Sicherheit, Technik) | 30 – 80 EUR | Nach Gebrauch abwischen, Risse prüfen |
| Men (Helm) | Extrem hoch (Kopfschutz) | 200 – 600 EUR | Lüften, bei Bedarf desinfizieren |
| Kote (Handschuhe) | Extrem hoch (Handschutz) | 80 – 250 EUR | Lüften, innen abwischen, gut trocknen |
| Do (Brustpanzer) | Hoch (Rumpfschutz) | 150 – 400 EUR | Mit feuchtem Tuch abwischen |
| Tare (Hüftschutz) | Hoch (Hüft- und Unterleibsschutz) | 100 – 300 EUR | Mit feuchtem Tuch abwischen |
Sicherheit geht vor: Worauf Eltern achten sollten
Die Sicherheit unserer Kinder steht immer an erster Stelle, das ist doch klar, oder? Gerade bei einer Kampfkunst wie Kendo, die auf den kontrollierten Kontakt ausgelegt ist, ist es absolut entscheidend, dass die Ausrüstung nicht nur vorhanden ist, sondern auch ihren Zweck optimal erfüllt. Ich habe mir am Anfang viele Gedanken gemacht und genau hingeschaut, ob alles richtig sitzt und funktioniert. Es geht nicht nur darum, Schläge abzufedern, sondern auch darum, dass die Ausrüstung selbst keine Gefahr darstellt. Ein Shinai mit Splittern oder ein Bogu, das nicht richtig sitzt, kann schnell zu unnötigen Verletzungen führen. Deshalb ist es so wichtig, sich vor dem Kauf gut zu informieren und auch während des Trainings regelmäßig zu überprüfen, ob noch alles in Ordnung ist. Vertraut auf euer Bauchgefühl und zögert nicht, Fragen zu stellen, wenn euch etwas unsicher vorkommt. Die Trainer im Verein sind dafür da und helfen euch gerne weiter. Ich finde, dass ein gutes Sicherheitsgefühl auch die Freude am Sport steigert, sowohl für die Kinder als auch für uns Eltern.
Regelmäßige Kontrollen der Ausrüstung
Ich kann es gar nicht oft genug betonen: Regelmäßige Kontrollen der Kendo-Ausrüstung sind das A und O! Gerade bei den Shinais, den Bambusschwertern, können sich schnell kleine Splitter bilden, die nicht nur für das eigene Kind, sondern auch für den Trainingspartner gefährlich werden können. Ich habe mir angewöhnt, das Shinai vor jedem Training sorgfältig zu überprüfen, die einzelnen Lamellen zu fühlen und auch die Befestigungen anzuschauen. Kleinste Risse müssen sofort behoben oder das Shinai ausgetauscht werden. Auch der Men und die Kote sollten regelmäßig auf Beschädigungen untersucht werden. Sind die Gitterstäbe des Men noch intakt? Haben die Kote Risse im Leder oder in der Polsterung? Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass kleine Mängel, wenn sie frühzeitig erkannt werden, oft mit wenig Aufwand behoben werden können. Werden sie jedoch ignoriert, können daraus größere Probleme und Sicherheitsrisiken entstehen. Nehmt euch diese paar Minuten vor jedem Training Zeit – es ist eine Investition in die Sicherheit eures Kindes, die sich wirklich lohnt. Und zeigt euren Kindern auch, wie wichtig es ist, auf ihre Ausrüstung zu achten.

Die Bedeutung der richtigen Passform und Anleitung
Wir haben es schon angeschnitten, aber die Passform der Ausrüstung ist so entscheidend, dass ich es noch einmal hervorheben möchte. Ein Bogu, das zu groß oder zu klein ist, bietet keinen optimalen Schutz und kann die Bewegungsfreiheit einschränken. Ich habe gesehen, wie Kinder mit schlecht sitzendem Men zu kämpfen hatten, weil er ihnen die Sicht nahm oder beim Bewegen verrutschte. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich! Lasst euch beim Kauf immer von Fachleuten beraten und probiert die Ausrüstung vor Ort an. Scheut euch nicht, verschiedene Größen und Modelle zu testen. Und ganz wichtig: Lasst euch von den Trainern zeigen, wie man die Ausrüstung richtig anlegt und bindet. Gerade der Men und das Tare müssen korrekt sitzen, um ihren Schutz optimal zu entfalten. Ich habe mir am Anfang ein paar Mal von den Trainern zeigen lassen, wie alles richtig gehört, und dann zu Hause geübt, bis es saß. Es braucht ein wenig Übung, aber es ist wirklich wichtig für die Sicherheit und den Komfort eures Kindes. Eine gut sitzende Ausrüstung gibt auch eurem Kind mehr Selbstvertrauen und Freude am Training.
Training ohne Hindernisse: Die richtige Passform finden
Ihr kennt das sicher: Wenn Kleidung zwickt oder nicht richtig sitzt, ist die Laune schnell dahin. Beim Kendo ist das nicht anders, nur dass es hier nicht nur um Mode, sondern um Funktionalität und Sicherheit geht. Die richtige Passform der Ausrüstung ist absolut entscheidend für ein reibungsloses und effektives Training. Ich habe es selbst erlebt, wie frustrierend es sein kann, wenn mein Kind während des Trainings ständig an der Ausrüstung herumzupft, weil etwas drückt oder verrutscht. Das lenkt nicht nur vom eigentlichen Training ab, sondern kann auch zu einer negativen Einstellung gegenüber dem Sport führen. Eine gut sitzende Rüstung ermöglicht es dem Kind, sich voll und ganz auf die Bewegungen, Techniken und Anweisungen des Trainers zu konzentrieren. Sie fördert ein Gefühl von Komfort und Sicherheit, was wiederum die Motivation und den Lernerfolg steigert. Denkt daran, dass jedes Kind einzigartig ist und was für das eine Kind passt, muss nicht unbedingt für das andere passen. Deshalb ist das individuelle Anprobieren so unglaublich wichtig und nicht zu unterschätzen.
Individuelle Anprobe: Nur so findet ihr das Richtige
Vergesst Online-Bestellungen ohne vorheriges Anprobieren, wenn es um die Bogu-Ausrüstung geht! Ich kann euch aus eigener Erfahrung nur ans Herz legen, dass ihr mit eurem Kind in ein Fachgeschäft geht oder die Möglichkeit nutzt, im Dojo verschiedene Größen zu testen. Was auf den ersten Blick gut aussieht, kann beim Bewegen völlig unpassend sein. Achtet besonders auf den Men: Passt er sich der Kopfform an? Sind die Augen auf Höhe der Gitterstäbe und ist der Abstand zum Gesicht ausreichend, aber nicht zu groß? Bei den Kote ist es wichtig, dass die Hände nicht eingeengt werden, aber die Handschuhe auch nicht zu viel Spielraum bieten. Die Finger sollten das Shinai bequem umfassen können, ohne dass die Kote dabei stören. Ich habe mir damals auch von den Trainern helfen lassen, die haben ein geschultes Auge und wissen genau, worauf es ankommt. Die individuelle Anprobe ist der Schlüssel zu einer Ausrüstung, die nicht nur schützt, sondern auch das Training optimal unterstützt und eurem Kind von Anfang an ein gutes Gefühl gibt. Es ist wie beim Schuhkauf: Probiert, lauft, bewegt euch!
Komfort und Bewegungsfreiheit: Der Schlüssel zum Erfolg
Neben der reinen Schutzfunktion ist der Komfort ein riesiger Faktor für die Motivation. Ein Kind, das sich in seiner Ausrüstung unwohl fühlt, wird kaum mit Begeisterung zum Training gehen. Ich habe festgestellt, dass leichte und flexible Materialien gerade für Kinder von Vorteil sind. Sie ermöglichen eine größere Bewegungsfreiheit und reduzieren das Gefühl, “eingesperrt” zu sein. Achtet darauf, dass die Rüstung nicht zu schwer ist und das Kind nicht in seinen Bewegungen einschränkt. Die Bänder des Men sollten fest sitzen, aber nicht einschneiden, und die Kote sollten sich wie eine zweite Haut anfühlen. Es geht darum, dass die Ausrüstung so unauffällig wie möglich ist, damit sich das Kind voll und ganz auf die Ausführung der Techniken konzentrieren kann. Ich habe bemerkt, dass mein Kind viel schneller Fortschritte gemacht hat, als wir die perfekte Passform gefunden hatten, weil es einfach freier und unbeschwerter trainieren konnte. Ein glückliches und bequemes Kind ist ein motiviertes Kind, und das ist doch das Wichtigste für uns Eltern, oder?
Beyond the Bogu: Zubehör, das den Unterschied macht
Klar, das Bogu und die Schwerter sind die Hauptdarsteller, aber es gibt noch eine ganze Reihe an nützlichem Zubehör, das das Kendo-Erlebnis für euer Kind abrunden und noch angenehmer machen kann. Ich habe im Laufe der Zeit selbst gemerkt, wie kleine Details einen großen Unterschied machen können, sei es in puncto Hygiene, Komfort oder einfach der Organisation. Manchmal sind es gerade diese unscheinbaren Helferlein, die den Alltag erleichtern und dafür sorgen, dass das Training reibungslos abläuft. Es lohnt sich, einen Blick über den Tellerrand der Grundausstattung zu werfen und zu überlegen, welche zusätzlichen Dinge das Kendo-Leben eures Kindes – und eures eigenen – noch optimieren könnten. Ich finde, es ist wie bei jeder Sportart: Mit der richtigen Ausrüstung und den passenden Ergänzungen fühlt man sich einfach wohler und ist besser vorbereitet. Und das steigert nicht nur die Freude am Sport, sondern auch die Leistungsfähigkeit der kleinen Kämpfer. Lasst uns mal schauen, was da noch so alles in die Kendo-Tasche gehört.
Tenugui, Kendo-Taschen und Shinai-Taschen: Praktische Begleiter
Das Tenugui ist ein kleines Baumwolltuch, das unter dem Men getragen wird. Es ist super praktisch, um Schweiß aufzufangen und den Kopf sauber zu halten. Ich habe schnell gemerkt, dass mein Kind ohne Tenugui gar nicht mehr trainieren wollte, weil es einfach so viel angenehmer ist. Und es gibt sie in so vielen verschiedenen Designs, da ist für jeden Geschmack etwas dabei! Dann sind da noch die Kendo-Taschen. Eine gute Tasche ist unerlässlich, um das ganze Equipment sicher und ordentlich von A nach B zu transportieren. Achtet auf eine robuste Verarbeitung, genügend Stauraum und vielleicht sogar separate Fächer für den Men oder die Kote, damit alles gut belüftet werden kann. Ich persönlich schätze auch eine separate Shinai-Tasche sehr, denn so sind die Bambusschwerter gut geschützt und können nicht so leicht beschädigt werden. Es gibt Modelle mit Rollen, was für Kinder, die ihre Ausrüstung selbst tragen müssen, eine enorme Erleichterung sein kann. Ich habe gesehen, wie Kinder sich mit schweren Taschen abgemüht haben, und das muss wirklich nicht sein. Eine gut durchdachte Tasche macht den Weg zum Training viel entspannter.
Ersatzteile und Wartungsmaterial: Immer vorbereitet sein
Last but not least: Ersatzteile und Wartungsmaterial. Das mag langweilig klingen, aber ich kann euch versichern, es ist Gold wert, immer ein paar Ersatzteile parat zu haben. Gerade beim Shinai können die Lederteile (Tsuba-Dome, Sakigawa, Nakayui, Tsukagawa) oder die Kordeln (Tsuru) relativ schnell verschleißen oder reißen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Training ausfällt, weil ein kleines Teil defekt ist. Ich habe immer ein kleines Reparaturset mit Ersatzkordeln und vielleicht einem Tsuba-Dome in der Tasche. Auch Shinai-Öl oder ein kleines Schleifpapier, um Splitter zu entfernen, können sehr nützlich sein. Und vergesst nicht die kleinen Helfer für die Hygiene, wie desinfizierende Sprays für den Men oder spezielle Trockentücher. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein gut ausgestattetes “Notfallset” für die Kendo-Ausrüstung viel Stress ersparen kann und dafür sorgt, dass euer Kind immer sicher und bestens ausgerüstet ist. Es zeigt auch, dass ihr als Eltern mitdenkt und euch um die Details kümmert, was den Trainern sicherlich auch positiv auffällt.
So, meine lieben Kendo-Eltern, da sind wir am Ende unserer kleinen Reise durch die Welt der Kendo-Ausrüstung für unsere kleinen Champions angelangt. Ich hoffe wirklich, dass meine eigenen Erfahrungen und die gesammelten Tipps euch ein wenig Orientierung in diesem spannenden, manchmal aber auch überwältigenden Thema geben konnten. Es ist ja nicht nur das Bogu, das unser Kind schützt, sondern auch das Gefühl von Sicherheit und die Freude am Sport, die wir als Eltern mit der richtigen Auswahl fördern können. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Kinder mit Begeisterung auf die Tatami gehen und jede Trainingseinheit genießen. Denkt immer daran: Das Wichtigste ist, dass sich euer Kind wohl und sicher fühlt, denn nur so kann es seine Leidenschaft für Kendo voll entfalten.
알아두면 쓸모 있는 정보
1. Die Kendo-Gemeinschaft ist Gold wert! Als ich mit meinem Kind anfing, war ich unglaublich dankbar für die vielen Tipps und Ratschläge von erfahrenen Eltern und Trainern im Dojo. Sie konnten mir nicht nur bei der Auswahl der richtigen Größe und des Materials helfen, sondern auch wertvolle Hinweise zu lokalen Fachgeschäften oder Gelegenheiten für gebrauchte Ausrüstung geben. Scheut euch nicht, Fragen zu stellen! Oft gibt es im Verein eine Art “Schwarzes Brett” oder eine WhatsApp-Gruppe, wo Ausrüstung getauscht oder verkauft wird. Das spart nicht nur Geld, sondern fördert auch den Zusammenhalt. Ich habe persönlich schon ein tolles gebrauchtes Shinai über unseren Verein gefunden, das noch top in Schuss war. Dieses Netzwerk ist wirklich unbezahlbar, besonders in Deutschland, wo die Kendo-Community zwar groß, aber oft lokal gut vernetzt ist. Nutzt diese Ressource, um von den Erfahrungen anderer zu lernen und euch gegenseitig zu unterstützen. Es ist viel einfacher, wenn man nicht alles alleine herausfinden muss, und die Kendo-Familie hilft immer gerne.
2. Geduld ist eine Tugend, besonders wenn es darum geht, sich an die Kendo-Ausrüstung zu gewöhnen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ungewohnt der Men für mein Kind am Anfang war. Es drückte hier, es war schwer dort, und die Sicht war eingeschränkt. Aber lasst euch davon nicht entmutigen! Es braucht einfach Zeit und Übung, bis sich das Kind an das Gefühl der Rüstung gewöhnt hat. Ermutigt eure Kleinen, den Men auch mal zu Hause für kurze Zeit zu tragen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Erklärt ihnen immer wieder, warum die Ausrüstung so wichtig ist und wie sie schützt. Kleine Belohnungen können auch Wunder wirken. Ich habe festgestellt, dass es hilft, wenn man selbst positiv bleibt und dem Kind vermittelt, dass diese anfängliche Unbequemlichkeit ganz normal ist und bald einer Selbstverständlichkeit weichen wird. Das Selbstvertrauen wächst mit jeder Trainingseinheit, in der sich das Kind in seiner Rüstung sicherer fühlt. Manchmal ist es nur eine Frage der richtigen Einstellung und etwas Durchhaltevermögen.
3. Kinder wachsen rasend schnell – und die Kendo-Ausrüstung muss mithalten! Was heute perfekt passt, kann in sechs Monaten schon wieder zu eng sein oder nicht mehr optimal schützen. Deshalb ist es unerlässlich, die Passform der Ausrüstung regelmäßig zu überprüfen. Ich habe mir angewöhnt, das Bogu meines Kindes mindestens alle paar Monate kritisch zu beäugen und die Passform zu testen. Sitzt der Men noch richtig, oder wackelt er? Sind die Kote noch bequem, oder werden die Hände eingeengt? Gerade bei den Schutzelementen wie dem Men oder den Kote sollte man keine Kompromisse eingehen, wenn die Passform nicht mehr stimmt. Ein zu kleines Bogu schützt nicht nur schlechter, sondern kann auch die Technik negativ beeinflussen und zu Unbehagen führen. Denkt daran, dass eine gut sitzende Ausrüstung nicht nur die Sicherheit gewährleistet, sondern auch die Freude am Kendo aufrechterhält. Lieber rechtzeitig nach Ersatz oder einer größeren Größe Ausschau halten, als das Kind in einer unpassenden Rüstung trainieren zu lassen.
4. Kendo ist nicht nur körperlich, sondern auch mental fordernd, und die Ausrüstung spielt dabei eine unterschätzte Rolle. Wenn sich ein Kind in seiner Rüstung wohl und sicher fühlt, kann es sich viel besser auf die mentalen Aspekte des Trainings konzentrieren – auf Disziplin, Respekt und die Entwicklung des Geistes. Ich habe bemerkt, dass mein Kind viel selbstbewusster auf der Tatami agierte, sobald es seine Ausrüstung als Verlängerung seines eigenen Körpers empfand und nicht als störendes Element. Eine saubere, gut gepflegte Ausrüstung vermittelt auch Respekt vor der Kampfkunst und vor den Trainingspartnern. Es ist ein Zeichen von Wertschätzung für die Tradition und für die Mühe, die man in den Sport steckt. Dieses Gefühl der Zugehörigkeit und des Respekts ist ein wichtiger Baustein für die persönliche Entwicklung und fördert eine positive Einstellung zum Kendo. Es geht weit über den reinen Schutz hinaus und formt den Charakter mit.
5. Die Anschaffungskosten für Kendo-Ausrüstung können anfangs abschreckend wirken, aber mit einer cleveren Planung lässt sich das Budget gut steuern. Ich habe gelernt, dass es sich lohnt, nicht nur den Kaufpreis im Auge zu haben, sondern auch die langfristigen Kosten. Plant beispielsweise ein kleines Budget für Ersatzteile wie Shinai-Lamellen oder Lederriemen ein, da diese Verbrauchsmaterialien sind und regelmäßig ersetzt werden müssen. Auch für Reinigungs- und Pflegemittel sollte ein kleiner Posten vorgesehen werden, denn eine gut gepflegte Ausrüstung hält nicht nur länger, sondern bewahrt auch ihren Wert für einen möglichen Wiederverkauf. Wenn euer Kind weiter wächst und ein größeres Bogu benötigt, kann der Verkauf der alten Ausrüstung einen Teil der Kosten für die neue decken. Denkt auch über Mitgliedsbeiträge und eventuelle Fahrtkosten zu Lehrgängen nach. Eine realistische und vorausschauende Budgetplanung gibt euch finanzielle Sicherheit und sorgt dafür, dass das Kendo-Hobby eures Kindes keine unerwarteten Löcher in die Haushaltskasse reißt.
중요 사항 정리
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kendo-Ausrüstung für Kinder weit mehr ist als nur Schutzkleidung. Sie ist eine Investition in die Sicherheit, den Komfort und die langfristige Motivation eures Kindes. Achtet stets auf eine präzise Passform, da eine schlecht sitzende Rüstung nicht nur den Schutz mindert, sondern auch die Bewegungsfreiheit einschränkt und die Freude am Training trüben kann. Regelmäßige Überprüfungen der Ausrüstung auf Verschleiß und Beschädigungen, insbesondere beim Shinai und den Schutzteilen, sind unerlässlich, um die Sicherheit zu gewährleisten. Vernachlässigt niemals die Pflege und Hygiene, denn eine saubere und gut gewartete Ausrüstung hält nicht nur länger, sondern trägt auch zum Wohlbefinden und zur Wertschätzung bei. Nutzt die wertvollen Erfahrungen der Kendo-Gemeinschaft, sei es für Ratschläge oder den Kauf von gebrauchter Ausrüstung, um klug zu sparen. Und seid geduldig mit euren Kindern, während sie sich an das Tragen der Rüstung gewöhnen. Wenn ihr diese Punkte beachtet, schafft ihr die beste Grundlage für eine erfolgreiche und erfüllende Kendo-Reise eures Kindes. Ich bin mir sicher, ihr werdet die strahlenden Augen eurer kleinen Kendoka auf der Tatami sehen und wisst, dass sich all die Mühe gelohnt hat.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: Was muss ich jetzt alles besorgen? Ganz ehrlich, ich habe mir da am
A: nfang auch den Kopf zerbrochen! Für die ersten Trainingsstunden brauchen eure kleinen Kämpfer noch nicht die komplette Rüstung, das sogenannte Bogu. Ganz wichtig ist am Anfang ein guter Kendogi (das ist die Trainingsjacke) und eine passende Hakama (diese weite Hose).
Das ist quasi die grundlegende Uniform, die Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit garantiert. Und natürlich, um sicher zu sein und das Gefühl für das Schwert zu bekommen, ein Shinai, das Bambusschwert.
Ich empfehle euch, für den Anfang unbedingt ein leichtes, kindgerechtes Shinai zu wählen. Achtet darauf, dass es gut in der Hand liegt und nicht zu schwer ist, damit euer Kind die Technik sauber lernen kann und keine falsche Haltung entwickelt.
Das ist so wichtig für die Grundlagen! Und vergesst nicht die Tenugui, das Kopftuch, das den Schweiß aufsaugt und später unter dem Helm getragen wird – super praktisch und hygienisch!
Später, wenn die Basis sitzt und das Kind wirklich dabeibleibt und bereit ist für Partnerübungen mit Kontakt, kommt dann das Bogu, also der Schutzanzug, dazu.
Aber bis dahin vergehen meist ein paar Monate, und euer Trainer wird euch genau sagen, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. Mein Tipp aus eigener Erfahrung: Lieber am Anfang in gute Qualität bei Kendogi und Shinai investieren, das macht sich bezahlt und motiviert die Kids ungemein, wenn alles angenehm sitzt und funktioniert!
Q2: Wie finde ich die richtige Größe für die Kendō-Ausrüstung meines Kindes? A2: Oh ja, die Größenfrage! Das ist ein Punkt, der mich anfangs echt ins Schwitzen gebracht hat.
Man will ja nicht, dass das Kind in der Hakama stolpert oder der Kendogi zwickt und damit der ganze Spaß verloren geht. Mein wichtigster Rat hierzu ist: Lasst euch unbedingt im Fachgeschäft beraten oder direkt bei eurem Kendō-Dōjō!
Viele Dōjōs haben oft Ausrüstung vor Ort, die man anprobieren kann, oder sie arbeiten mit spezialisierten Anbietern zusammen, die sich wirklich auskennen.
Für Kendogi und Hakama ist es entscheidend, dass sie bequem sitzen und eurem Kind volle Bewegungsfreiheit bieten. Die Hakama sollte knapp über dem Knöchel enden, und die Ärmel des Kendogi sollten nicht zu kurz, aber auch nicht so lang sein, dass sie beim Halten des Shinais stören.
Beim Shinai ist das Alter und die Körpergröße des Kindes ausschlaggebend – es gibt spezielle Kinder-Shinais in verschiedenen Längen und Gewichten, die genau auf die Bedürfnisse der Kleinen zugeschnitten sind.
Und später, beim Bogu, wird es dann richtig knifflig, besonders beim Men (Helm) und den Kote (Handschuhen). Hier muss wirklich alles perfekt sitzen, um optimalen Schutz zu gewährleisten und gleichzeitig nicht zu drücken oder zu rutschen.
Eine zu große Ausrüstung kann nämlich genauso gefährlich sein wie eine zu kleine, da sie die Bewegung behindert oder verrutscht. Ich habe einmal gesehen, wie ein Kind mit einem viel zu großen Helm kaum etwas sehen konnte – das war nicht nur frustrierend, sondern auch ein echtes Sicherheitsrisiko!
Also: Messen, Anprobieren und Experten fragen ist hier das A und O! Q3: Gibt es auch gute und bezahlbare Kendō-Ausrüstung für Anfänger oder muss ich gleich tief in die Tasche greifen?
A3: Das ist eine absolut berechtigte Frage, die sich wohl jeder von uns am Anfang stellt! Man möchte ja nicht gleich ein kleines Vermögen ausgeben, wenn man noch nicht hundertprozentig weiß, ob das Kind wirklich dabeibleibt und die Leidenschaft fürs Kendō packt.
Und meine ehrliche Antwort: Ja, es gibt definitiv gute und bezahlbare Optionen für den Einstieg! Man muss nicht sofort das High-End-Bogu kaufen, das ist wirklich etwas für Fortgeschrittene und Wettkämpfer.
Für den Anfang, also für Kendogi, Hakama und Shinai, gibt es tolle Einsteigersets, die ein super Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Schaut euch am besten online bei spezialisierten Händlern um, die explizit Kinder- und Anfänger-Ausrüstung anbieten, oder fragt direkt im Dōjō nach Empfehlungen.
Oft haben die Vereine Kontakte zu Lieferanten, bei denen man als Mitglied Rabatte bekommt, oder es gibt sogar einen regen Gebrauchtmarkt innerhalb der Kendō-Gemeinschaft.
Ich selbst habe für meine Tochter am Anfang tatsächlich ein Set gebraucht gekauft, das war in einem top Zustand und hat uns viel Geld gespart. Später, als sie dann wirklich Feuer und Flamme war, haben wir dann in eine etwas hochwertigere Ausrüstung investiert.
Das war eine super Lösung, um das Hobby erstmal auszuprobieren! Achtet bei gebrauchten Teilen aber immer auf den Zustand und die Sicherheit, besonders beim Shinai, damit alles intakt ist.
Und denkt daran, eine gute Pflege verlängert die Lebensdauer der Ausrüstung ungemein, egal wie viel sie ursprünglich gekostet hat. Es muss nicht immer das Teuerste sein, um Qualität zu bekommen, aber ein bisschen Recherche und eine gute Beratung lohnen sich immer!






